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Meditationskissen

kissenIch habe mir endlich ein richtiges Meditationskissen gekauft, mit Dinkel gefüllt und mit Baumwollbezug – auch wenn ich mich hier vor einiger Zeit über solche Anschaffungen etwas ironisch geäußert habe.
Vor Jahren begann ich im Yoga- bzw. Schneidersitz zu meditieren. Wegen meiner Hüftarthrose* kann ich diese Sitzhaltungen aber seit längerer Zeit nicht mehr praktizieren. Dann probierte ich, auf einem Hocker sitzend zu meditieren, fand das aber doof. Als nächstes schaffte ich mir einen billigen würfelförmigen Sitzsack aus Kunststoffmaterial an, der mit Styroporkügelchen befüllt war. Nach relativ kurzer Zeit platzten die Nähte an dem blöden Ding auf und jedes Mal, wenn ich mich darauf niederließ, schossen einige Styroporkügelchen heraus, mit der Zeit immer mehr. Besonders bequem war es auch nicht. Also ein typischer Fall von »billig gekauft, teuer gekauft«.
Genervt und reumütig wollte ich also endlich etwas Gutes zum Meditieren haben. Bei Yogabox.de wurde ich fündig, und das zu einem günstigen Preis.
Mein sonnengelbes Meditationskissen ist rund und hüftfreundlich besonders hoch. Ich nehme jetzt eine Sitzhaltung wie auf einer Meditationsbank ein – knieend, also die Beine links und rechts neben dem Kissen abgelegt, das halte ich gut 20 Minuten durch. Das Kissen ist wirklich bequem, fühlt sich angenehm an und ist sehr gut verarbeitet. Ich meditiere sehr gern darauf.

* Nachtrag im September 2016: Seit März habe ich ein künstliches Hüftgelenk. Inzwischen beherrsche ich sogar fast wieder den Schneidersitz, meditiere aber auch noch gern in der oben beschriebenen Haltung – beides auf diesem Kissen, sehr bequem.

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